Patentiertes Betonier- und Verdichtungsverfahren
Die Anforderung im Klärwerksbau an die Betonqualitäten (Wasserdichtigkeit / Eindringtiefe / Beständigkeit / Lunkerfreiheit in der Oberfläche) sind hoch und von entscheidender Bedeutung. Fehlerquelle ist hier neben konstruktiven Fehlern fast immer der Faktor Mensch. Um diese Fehlerquelle auszuschließen, setzen wir ein von uns entwickeltes und patentiertes Betonier- und Verdichtungsverfahren ein, das weitgehend automatisiert ist.
Kurzbeschreibung:
Bei unserem Verfahren wird der Beton mittels eines, der Schalung entlang elektrisch verfahrbaren Betonkübels, in maximalen Lagen von 10 cm, von oben in die Schalung eingefüllt. Bei diesem Verfahren gibt es in der Schalung weder einen Schüttkegel noch "fließt" der Beton in der Schalung, so dass keine wesentliche Entmischung des Betons stattfindet.
Nach Erreichen einer Füllhöhe von ca. 50 cm wird mit der automatischen Verdichtungsanlage verdichtet, indem wir mehrere Flaschenrüttler gleichzeitig mittels eines Getriebemotors (elektronisch gesteuert) in die Schalung absenken, eine in Abhängigkeit der Konsistenz des Betons vorgegebene Zeit verdichten und entsprechend wieder anheben. Unterstützt werden diese Vorgänge durch die an der Betonier-/Verdichtungsanlage angebrachten Scheinwerfer, die eine zusätzliche Überwachungskontrolle des Bedienpersonals darstellen.
Die Nachbehandlung erfolgt dann ebenfalls über eine, dem Schalungssystem angepaßte Vorrichtung, so dass sichergestellt ist, dass z.B. die Innenseite der Behälterwand nachbehandelt werden kann, während die Außenseite noch in der Schalung sitzt.
Ergebnis ist ein automatisierter Prozess, bei dem die Fehlerquelle Mensch nahezu ausgeschlossen und eine optimale Betonqualität erzielt wird.
Sofern Sie detaillierte Angaben hierzu wünschen, senden wir Ihnen gern unseren Schalungsprospekt bzw. auch die entsprechenden Patentschriften zu.
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